Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen

Aktuelles

19.03.2020

Ein schwimmendes Netzwerk für die Windenergieforschung in Europa

ForWind am Standort der Universität Oldenburg ist eine von zehn Ausbildungsstätten im Aus- und Weiterbildungsprogramm FLOAWER (FLOAting Wind Energy netwoRk). FLOAWER fördert die multidisziplinäre Ausbildung von insgesamt 13 Nachwuchsforschenden mit dem Ziel, leistungsstarke schwimmende Windturbinen zu entwickeln und so die Kosten für Windstrom zu senken. Das Programm wird als sogenanntes Innovative Training Network (ITN) im Rahmen der Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen von der EU über vier Jahre gefördert.

05.03.2020

Big Data in der Windenergie

Im Rahmen des Forschungsprojektes WiSA big data analysieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen mit Partnern aus der Industrie große Mengen an zeitlich hochaufgelösten Betriebsdaten von Windenergieanlagen. Neue und erweiterte Analyseverfahren sollen helfen, Fehler im Betrieb der Windenergieanlagen frühzeitig zu erkennen und die Instandhaltung der Anlagen zu optimieren. WiSA big data wird über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt 2,6 Millionen Euro vom BMWi gefördert wird.

27.02.2020

Die Vermessung von Windenergieanlagen

Anfang des Jahres startete das Forschungsprojekt PreciWind, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit drei Millionen Euro über drei Jahre gefördert wird. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Zentrums für Windenergieforschung (ForWind) entwickeln zusammen mit Partnern aus der Industrie ein neues Messsystem, das erstmals direkt an Windenergieanlagen im laufenden Betrieb das Strömungsverhalten der Rotorblätter erfassen und visualisieren soll.

17.02.2020

Wie verformen sich Rotorblätter bei Windböen?

Wie sich Windenergieanlagen bei Turbulenzen verformen, untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von ForWind, der Jade Hochschule und der Hochschule Emden/Leer derzeit im Projekt TurbuMetric. Ziel ist es, Messverfahren zu entwickeln, die die Deformation der Rotorblätter bei gleichzeitiger Messung des Windfeldes abbilden. Mit diesem Wissen lassen sich Maßnahmen zur Reduktion der Lasten ableiten, was die Lebensdauer der Rotorblätter verlängert, oder auch neue Rotorblätter designen, die auch in turbulenten Strömungen gut funktionieren.