ForWind auf der Hannover Messe 2013


Auch 2013 war ForWind bei der Hannovermesse am Gemeinschaftsstand „Energie aus Niedersachsen“ vertreten und präsentierte vom 8.–12. April unter anderem anhand verschiedener Exponate die neusten Entwicklungen aus der Forschung. Neben allgemeinen Informationen und Austauschmöglichkeiten über aktuelle Themen der Windenergie gab es für Interessierte speziell auch die Möglichkeit sich über Weiterbildungsprogramme zur On- und Offshore-Windenergie zu informieren.
Neben Vertretern der Windenergiebranche, interessierten Bürgern und Schülergruppen waren auch Repräsentanten der Polititk am ForWind-Stand unter anderem aus Niedersachsen Wissenschaftsministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajić, der Wirtschaftsminister Olaf Lies, die Umwelt-Staatssekretärin Almut Kottwitz.
Auch EU-Forschungskommissarin Máire Geoghegan Quinn konnte im Verlauf der Messe für ein kurzes Gespräch gewonnen werden.

Das vorgestellte Messsystem MULTI-LiDAR, ein laseroptischer Windscanner zur hochauflösenden Windmessung, bietet im Vergleich zu anderen Geräten die Möglichkeit, auch in inhomogenen Strömungen lokal den 3D-Windvektor mit hoher zeitlicher Auflösung zu messen.
Das neu entwickelte und erstmalig vorgestellte LiDAR Whirlwind 1 zur Integration in Windenergieanlagen kann deren Regelung unterstützen und so Belastungen durch Windböen reduzieren.

Der ebenfalls präsentierte 2D-Laser-Cantilever-Anemometer (2D-LCA), ein Sensor zur Messung von Windgeschwindigkeiten in zwei Raumrichtungen, ermöglicht die Charakterisierung selbst kleinster Fluktuationen und Turbulenzen, die in vielen Bereichen der Industrie und Forschung von Bedeutung sind.

Die beiden berufsbegleitenden Studienprogramme zur On- und Offshore-Windenergie, – das Weiterbildende Studium Windenergietechnik und –management und das Continuing Studies Programme Offshore Wind Energy – richten sich an Fach- und Führungskräfte der Branche. Darüber hinaus informierte ForWind über die Tätigkeiten der ForWind Academy, die in ihren Seminaren die Beschäftigung mit praxisbezogenen Fragestellungen bietet und somit die Diskussion und Information über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse ermöglicht.