Windenergie - eine turbulente Sache


Turbulenzen gehören zu den größten ungelösten physikalischen Phänomenen. Und Turbulenzen wirken sich unmittelbar auf die Nutzung der Windenergie aus: Windenergieanlagen – besonders im Offshore-Bereich – sind in 20 Jahren Betriebszeit bis zu 100 Millionen Windstößen ausgesetzt. Dies bedeutet extremste Herausforderungen an Technik und Material und oftmals Ausfall und Wartung der Anlagen. Faktoren, die sich direkt auf die Energieerzeugungskosten auswirken. Peinke zeigt anhand neuster Forschungsergebnisse auf, dass Turbulenzforschung zur Kostenminimierung beitragen kann und demonstriert, wie physikalische Grundlagenforschung auf die Windenergienutzung angewendet wird.

Prof. Dr. Joachim Peinke, Hochschullehrer für Physik an der Universität Oldenburg und Vorstandsmitglied bei ForWind, hat bei der 76. Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e.V. (DPG) den anderthalbstündigen Hauptvortrag gehalten, den Sie hier nachhören können.

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Mit freundlicher Genehmigung der Urania Berlin e.V.