Turbulenzforschung: Peinke hält Hauptvortrag auf der Jahrestagung der Physikalischen Gesellschaft



Oldenburg. Prof. Dr. Joachim Peinke, Hochschullehrer für Physik an der Universität Oldenburg und Vorstandsmitglied bei ForWind, hält bei der 76. Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e.V. (DPG) den Hauptvortrag, am Mittwoch 28. März, 20.00 Uhr, in der Berliner Urania. Der Vortrag ist öffentlich und hat das Thema „Windenergie – eine turbulente Sache“. Zur DPG-Jahrestagung vom 25. bis 30. März werden mehr als 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Technischen Universität Berlin erwartet.

Turbulenzen gehören zu den größten ungelösten physikalischen Phänomenen. Und Turbulenzen wirken sich unmittelbar auf die Nutzung der Windenergie aus: Windenergieanlagen – besonders im Offshore-Bereich – sind in 20 Jahren Betriebszeit bis zu 100 Millionen Windstößen ausgesetzt. Dies bedeutet extremste Herausforderungen an Technik und Material und oftmals Ausfall und Wartung der Anlagen. Faktoren, die sich direkt auf die Energieerzeugungskosten auswirken. Peinke zeigt anhand neuster Forschungsergebnisse auf, dass Turbulenzforschung zur Kostenminimierung beitragen kann und demonstriert, wie physikalische Grundlagenforschung auf die Windenergienutzung angewendet wird.

Weitere Informationen: Prof. Dr. Joachim Peinke, ForWind, Telefon: 0441/798-3536, Mail: Joachim.Peinke@uni-oldenburg.de