Universitäre Windenergieforschung wächst: ForWind um Universität Bremen erweitert



ForWind, das Zentrum für Windenergieforschung, wächst: Mit der Universität Bremen ist aktuell ein neuer Partner hinzugekommen. Das Zentrum vereint nun die Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen und bildet damit einen bundesweit einmaligen Forschungsverbund. Die enge Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES schafft ein Forschungsnetzwerk von internationalem Gewicht, das alle Bereiche der Windenergieforschung abdecken kann.

Die Zusammenarbeit der drei Partner zeigt bereits erste Erfolge: Aktuell kooperieren die Universitäten im Cluster „germanwind – Windenergie-Cluster in der Nordwest-Region”. Das Netzwerk aus rund hundert Partnern qualifizierte sich jüngst für die Endrunde des diesjährigen Spitzencluster-Wettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).
In der Forschung ist eine verstärkte Zusammenarbeit von Wissenschaftlern der drei Standorte geplant. Studienangebote im Bereich Windenergie wollen die Universitäten ebenfalls gemeinsam weiterentwickeln.

„Der Beitritt der Universität Bremen zu ForWind erweitert das Forschungsspektrum, so dass wir künftig unsere Potenziale im Nordwesten noch besser und effektiver nutzen können“, erklärte Niedersachsens Wissenschaftsminister Lutz Stratmann anlässlich des Beitrittstermins. Bremens Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper betonte, gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut IWES und der Wirtschaft trage ForWind dazu bei, den Nordwesten zur deutschlandweit führenden Region für Windenergie auszubauen.



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Würdigten den Beitritt der Universität Bremen zu ForWind (v.l.): Renate Jürgens-Pieper (Senatorin für Bildung und Wissenschaft der Freien Hansestadt Bremen), Prof. Dr. Rolf Drechsler (Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Bremen), Prof. Dr. Joachim Peinke (wissenschaftlicher Sprecher von ForWind – Zentrum für Windenergieforschung), Prof. Dr.-Ing. Erich Barke (Präsident der Leibniz Universität Hannover), Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jürgen Appelrath (Vizepräsident für Forschung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) und Lutz Stratmann (Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur)