Ansprechpartner



Dipl.-Phys. Jens Tambke
Institut für Physik
AG Energiemeteorologie, Oldenburg
Tel.: +49 (0)441-798-5072
jens.tambke@forwind.de


Dr. Detlev Heinemann
Institut für Physik
AG Energiemeteorologie, Oldenburg
Tel.: +49 (0)441-798-5070
detlev.heinemann@forwind.de


Medien zum Thema

Windgeschwindigkeit_Mesoskaliges_M
Mittlere Windgeschwindigkeit in m/s f?r die Jahre 2004-2006. Berechnet mit dem Meso-Scale-Modell WRF und den Messdaten der FINO-1 Plattform.

Mesoskalige Modellierung von Windressourcen


Die Entwicklung der Windenergie erfordert mehr und mehr hochwertige Ressource-Informationen in zeitlichen Skalen von 10 min bis mehrere Dekaden und räumlichen Skalen von 10 m bis 100 km.
Neben der Verwendung verfügbarer Daten von Messstationen, neuer Sensorik wie LIDAR und Fernerkundung werden insbesondere atmosphärische (mesoskalige) Strömungsmodelle eingesetzt.

ForWind nutzt das Mesoskalenmodell WRF (Weather Research and Forecasting Model, NCEP/NCAR), um insbesondere die Einflüsse der Nord- und Ostsee und von komplexen Geländeformen auf das Windfeld zu untersuchen. Dieses Modell nutzt meist räumlich und zeitlich grob aufgelöste Daten von globalen Modellen als Eingang, um über „Downscaling“-Verfahren den Einfluss kleinskaliger lokaler und regionaler Gegebenheiten zu beschreiben. Mit den WRF-Daten lassen sich somit die Windpotentiale an Standorten, an denen Messungen nicht möglich oder zu zeit- und kostenintensiv sind, in beliebigen Höhen abschätzen.

In Verbindung mit langjährigen Daten (z. B. Reanalysedaten, Klimaszenarien) werden darüber hinaus Variabilitäten und Extremsituationen auf langfristigen Zeitskalen untersucht. Mesoskalige Modellrechnungen werden flankiert von einfachen parametrisierten Modellen und von kleinskaligen hochauflösenden Modellen wie Large Eddy Simulation (LES).